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So werden die Ferien mit Haustier zum Vergnügen Sie haben sich also entschlossen. Die ganze Familie mit allen vierbeinigen oder gefiederten Freunden fährt zusammen in den Urlaub. Eine gute Idee. Damit der Urlaub in "Großfamilie" zur Erholung wird, sollten Sie lange vor der geplanten Reise mit den Vorbereitungen beginnen. Urlaub mit Hund und Co. im Wohnmobil, Ferienhaus oder Hotel? Zunächst sind Ziel und Reiseart festzulegen. Recht unkompliziert könnte eine Reise mit einem Wohnmobil klappen, sofern der Vermieter dem zustimmt. Dann ist abzuklären, ob der Campingplatz und die evt. Zwischenstationen das Mitbringen von Haustieren gestatten. Lassen Sie sich die Erlaubnis schriftlich geben, sofern nicht ohnehin eindeutig im Reiseprospekt ein entsprechender Vermerk zu finden ist. Natürlich kann man genauso gut die Ferien in einem Ferienhaus oder einem Hotel verbringen. Ihr Haustier sollte dazu absolut stubenrein sein, ohne Probleme einige Stunden allein bleiben können und auch sonst eine gute Erziehung genossen haben. Denn nichts ist ärgerlicher als einen Hund, der durch stundenlanges Bellen das ganze Hotel tyrannisiert oder eine Katze, die ihre Einsamkeit im Ferienhaus durch Zerstörungswut kompensiert. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Das Alleinbleiben des Tieres sollte im Wesentlichen auf die Essenszeiten beschränkt bleiben. Man kann nicht für 12 Stunden zum Strand verschwinden und erwarten, dass das Tier im Hotel geduldig wartet. Wer seinen Vierbeiner mitnimmt, sollte ihn auch in nahezu alle Unternehmungen einbeziehen. Unzumutbare Belastungen für das Tier freilich ausgeschlossen. Die Unterbringungsart ist also eher zweitrangig. Entscheidend ist, was Sie daraus machen und wo das Hotel bzw. Ferienhaus steht. Mitten in einer Großstadt werden Sie kaum die nötige Ruhe und Erholung für sich und Ihr Tier bekommen. Es sei denn, Ihr Tier ist ein angestammter Großstädter und Lärm und Trubel somit gewöhnt. Topp oder Flopp beim Urlaub mit Tier Reisen in Gebiete mit sehr heißem Klima sollte man Tieren ersparen. Hunde z.B. schwitzen nicht wie wir Menschen über die Haut. Sie haben es wesentlich schwerer, ihre Körpertemperatur durch Hecheln zu regulieren. So kann der Ausflug an den (Hunde-)Strand ganz schnell mit einem Hitzschlag und einem unfreiwilligen Besuch beim Tierarzt enden. Bedenken Sie vor der Reise, was Sie alles unternehmen möchten. Ein reiner Strand- Urlaub ist für Tiere in den sehr heißen Wochen der Hochsaison wenig geeignet. Man kann aber durch Wanderungen für Kühle und Abwechslung sorgen. Auch mit kulturellen Veranstaltungen, Besichtigungen und ausgedehnten Shoppingtouren werden Sie Ihrem Tier keinen großen Gefallen tun. Es kommt natürlich immer auf das Maß an. Besser geeignet ist ein Wanderurlaub. Einem Hund werden Sie kaum eine größere Freude machen können, als täglich mit ihm wandernd neue Gegenden zu erkunden. So kann er nach Herzenslust toben und viele neue Dinge entdecken. Letztlich freuen Sie sich über die ausgelassene Stimmung Ihre Hundes und haben ganz nebenbei viel für Ihre Gesundheit getan. Große, mittelgroße und kleine, sehr agile Hunde werden diesen Belastungen körperlich gut gewachsen sein. Zwergrassen kann man durchaus einen Teil der Strecke tragen. Bei Hunden mit gesundheitlichem Handicap berät man sich am besten mit seinem Tierarzt. Mit anderen Haustieren wird es schon schwieriger, in der Fremde für adäquate Bewegung und Beschäftigung zu sorgen. Campingplätze sind auch eine gute Möglichkeit für erholsame Ferien mit Tier. Natürlich lässt sich ein Natururlaub auch vom Hotel aus organisieren. Tierfreunde müssen nicht unbedingt Campingfanatiker werden. Genauso wichtig wie das Ziel sind also die geplanten Unternehmungen. Ein sicheres Plätzchen Gleich, wo Sie übernachten werden, Ihr Tier benötigt einen festen Platz. Dazu eignen sich bei Hunden und Katzen, aber auch anderen kleinen Haustieren Transportboxen sehr gut. Die Plastewände dieser Boxen sind leicht zu reinigen, falls im Auto ein Malheur passiert. Außerdem sind viele dieser Boxen für den Transport im Flugzeug geeignet. Sie sind also recht stabil gebaut und können im Auto zur Sicherheit aller Insassen beitragen. Gewöhnen Sie Ihr Tier rechtzeitig daran. Im Idealfall sieht es seine Transportbox als seine sichere Höhle an und geht gern hinein. Wie man das schafft? Die Transportboxen lassen sich meist in zwei Hälften zerlegen. So kann man sie ohne Dach zu Hause als Körbchen nutzen. Wenn es dort abends ein "Betthupferl" für Ihr Haustier gibt, wird es diesen Platz vermutlich lieben. Ab und an sollte man aber das Dach darauf lassen. Diese Boxen haben vorn ein Drahtgitter als Verschluss. Lassen Sie die Box bei geöffnetem Gitter in der Wohnung stehen und versuchen Sie, Ihr Tier von der Box zu begeistern. Spielzeug, Knochen und Leckereien sollte es grundsätzlich in dieser Box erhalten. Erst wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Liebling die Box als sein Revier, als seine Höhle ansieht, ist die Sache gewonnen. Dann kann man das Gitter auch einmal schließen, ohne sehr großen Protest befürchten zu müssen. Ausnahmen bestätigen -wie immer- die Regel. Auf jeden Fall ermöglichen die Transportboxen ein sichere Reise im Auto, Zug, Flugzeug und Hotel. Auto, Bahn oder Flugzeug? Flugreise mit Tier- wer darf wo reisen? Wenn Ihr Tier mit auf eine Flugreise kommen soll, sind umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Tiere mit einem Gewicht über 5 kg (4- 8kg) fliegen in der Regel in ihrer Transportbox, die von den Fluggesellschaften entweder in ein eigenes Abteil für Tiere oder mit in die Gepäckabteilung gestellt wird. Das kann man vorher erfragen. Sie können sich sicher vorstellen, welche Angst Ihr Tier in dieser völlig ungewohnten Situation unter Umständen durchsteht. Deshalb sollte man Flüge mit Tier nur einplanen, wenn es sich nicht umgehen lässt. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob er dem ein leichtes Beruhigungsmittel verschreiben könnte, so dass es den Flug bestenfalls verschläft. Allerdings empfiehlt es sich, die Wirkung des Mittles vorab zu testen. Übrigens kann sich die Wirkung eines Medikaments unter Flugbedingungen verändern. Kleinere Tiere, speziell Hunde unter 5 kg Körpergewicht (Gewichtsangaben variieren je nach Fluggesellschaft) dürfen in einem geeigneten, wasserdichten Transportbehälter als Handgepäck mit in die Kabine genommen werden. Der Transportbehälter sollte Abmessungen von maximal 45 x 23 x 29cm besitzen. Das ist ein recht kleine Tasche oder Box. Im Gang einer Flugkabine wirkt sie dennoch beengend und störend. Die Ansichten des Bordpersonals zum Flug mit Hund sind recht unterschiedlich. Bei einigen Fluggesellschaften besteht das Bordpersonal darauf, dass die Transporttasche aus Sicherheitsgründen auf dem Boden verbleibt. Nicht unbedingt angenehm für die Reise in engen Kabinen. Andere Flug- Crews gestatten sogar, dass das Tier aus der Tasche genommen wird. Die Mitnahme in die Kabine ist vorwiegend für kleine Hunde erlaubt. Für andere Haustiere gibt es häufig nicht so großzügige Regelungen. Sie reisen von vornherein in der Box im Gepäckraum. Beschaffenheit der Transportbox Achten Sie beim Kauf der Transportbox darauf, dass diese auch wirklich als flugtauglich deklariert ist. Es gibt zwischen Boxen erhebliche Unterschiede. Zum Fliegen eignen sich nur Boxen mit guter Belüftung und gleichzeitig bester Stabilität. Die Box muss ausbruchsicher und wasserdicht sein. Transportboxen können Sie als Hundebedarfsartikel in Onlineshops oder Zoohandlungen ordern. Ihr Tier muss sich in der Box bequem hinstellen, drehen und austrecken können. Dann stimmt die Größe. Um dem Tier die Reise zu erleichtern, gewöhnen Sie ihn rechtzeitig an die Box, so dass es sich darin heimisch und sicher fühlt. Wie das geht, wurde schon unter Urlaubsvorbereitungen geschildert. Zur Reise beschriften Sie die Box groß und deutlich mit dem Namen des Tieres und Ihrer kompletten Adresse (Zettel in Folie aufkleben). Am besten hängen Sie zusätzlich einen Kofferanhänger an die Box. Erkundigen Sie sich unbedingt vorher nach den Bedingungen. Gleich, ob Ihr Tier nun in der Kabine oder im Frachtraum an der Reise teilnehmen soll, buchen Sie die Reise rechtzeitig. Viele Fluggesellschaften dulden nur ein bis zwei Tiere pro Flug an Bord. Zeitiges Buchen sichert Ihnen somit einen Platz. Die Kosten Bei etlichen Fluggesellschaften zählt Ihr Hund als Gepäck und fliegt somit kostenlos mit. Erst wenn Sie ihre zulässiges Gepäckgewicht oder bestimmte Größenmaße überschreiten, müssen Sie mehr zahlen. Hin und wieder verlangen Fluggesellschaften auch eine Extrabezahlung für das Tier. In einigen Ländern wird zusätzlich eine Flughafengebühr für das Tier fällig. Die Versicherung des Hundes als Gepäck regeln die Fluggesellschaften ebenfalls individuell. Mit Köpfchen reisen Bei Flugreisen sollte man Direktflüge ohne Zwischenlandung und Umsteigen buchen, da diese noch mehr Stress und Gefahren mit sich bringen. Sind Langstreckenflüge nicht zu umgehen, polstere man die Box besonders gut aus, falls der Hund sein dringendes Bedürfnis nicht mehr unterdrücken kann. Dafür eignen sich am besten mehrere Lagen Hundebetten (Vetbed oder Drybed) . Passiert wirklich ein Malheur, sitzt der Hund wenigstens oberflächlich trocken, da diese Betten eine sehr gute Saugfähigkeit haben. Nehmen Sie also große Plastetüten und Wechselbetten mit. Denken Sie an die nötigen Papiere für Ihr Tier. Mit dem neuen EU- Heimtierausweis haben sich die Einreisebestimmungen für die einzelnen Länder zumindest angeglichen. Trotzdem sind zur Einreise in viele Länder zusätzliche Papiere oder Impfungen zu beschaffen. Der Tag der Reise Am Tag der Reise bekommt Ihr Tier am besten gar kein Futter. Wasser ist erlaubt. Auch am Tag vorher sollte man Futter etwas sparsamer portionieren, so dass das Tier gut entleert die Reise antritt. Unmittelbar vor dem Flug führt man Hunde noch einmal ausführlich spazieren, so dass er sich entleeren und ihren Bewegungsdrang ausleben können. Spielzeug, Futter, Näpfe und Wasser gehören zwar ins Reisegepäck, aber besser nicht in die Flugbox. Man weiß nicht, was das Tier in einer Stresssituation mit dem Spielzeug anfängt. Möglicherweise verschluckt es Plastikteile oder bringt sich in andere gefährliche Situationen. Reisen mit dem Tier im Auto Zur Sicherheit aller Beteiligten wäre es ratsam, ruhige, gut erzogene Hunde für die Autoreise mittles Hundegurt auf dem Rücksitz zu platzieren. Legen Sie vorsorglich eine Hundedecke (Drybed) auf den Platz Ihres Hundes. Jüngere, unruhige Tiere und andere Tierarten gewöhnen Sie am besten an die schon erwähnte Transportbox. Sie kann im Hotel oder Ferienhaus gleichzeitig als Zimmerhütte für heimatliche Geborgenheit sorgen. Alternativ bietet der Fachhandel zusammenklappbare Gitterboxen oder Trenngitter an. Diese sind ausschließlich zum sicheren Transport der Tiere im Auto vorgesehen, ersetzen also nicht die Zimmerhütte. Diese Sicherung des Tieres empfiehlt sich generell für jede Reise und kann bei Unfällen noch Schlimmeres verhindern. Es gibt Länder, die eine Sicherung des Tieres zwingend vorschreiben. Polstern Sie die Transportbox ausreichend aus. Natürlich reicht im Sommer eine dünne Einlage, denn Tiere leiden sehr unter der Hitze. Wenn Sie etwas gegen gegen die Sonneneinstrahlung tun möchten, die dem Tier in seiner Box arg zu schaffen macht, besorgen Sie sich einen Sonnenschutz für ihr Auto. Der ist später abnehmbar. Dunkle Folie leistet auch beste Dienste. Trotz aller Bemühung um Schatten oder vielleicht sogar eine Klimaanlage, lassen Sie bitte Ihr Tier nie allein im Auto. Bereits bei Temperaturen von kaum 20 Grad kann sich das Innere des Wagens in der Sonne so aufheizen, dass der Hund sich auf Grund seiner mangelnden Wärmeregulation in Lebensgefahr befindet. Für viele sorglos allein gelassene Hunde kam schon jede Hilfe zu spät. Denken Sie daran! Wenn die Temperaturen in einem unklimatisierten Auto unerträglich werden, unterbrechen Sie die Fahrt besser. Bieten Sie Ihrem Tier häufig frisches Trinkwasser an, welches Sie immer reichlich mit sich führen sollten. Bei Hitzschlaggefahr legen Sie es kühl in den Schatten. Kühlen Sie insbesondere Hunden die Pfoten mit einem feuchten Handtuch. Das ist übrigens auch eine gute Erste- Hilfe- Maßnahme für jeden Fall von Überhitzung. Falls Ihnen jetzt der Gedanke kommt, dass Fahrpausen (minimal aller 2 Stunden) im Ferienstau gar nicht möglich sind, planen Sie am besten eine Reise über die Landstraßen. Das dauert im Reiseverkehr nicht mal unbedingt länger, garantiert aber stressfreies Ankommen. Ganz nebenbei erreichen Sie so Gaststätten, in denen zumindest Hunde auch erlaubt sind. Autobahnraststätten gestatten das Mitbringen von Hunden meist nicht. Alternativ kann auch eine Reise zu unüblichen Anreisezeiten eine gute Idee sein. Übrigens vertragen Tiere Zugluft genauso wenig wie Sie selbst. Bindehautentzündungen oder Mandelentzündungen können die unmittelbaren Folgen sein. Da Sie Ihren Urlaub sicher nicht mit einem Tierarztbesuch beginnen wollen, setzten Sie Ihr Tier besser nicht dem Fahrtwind, also der Zugluft aus. Neben den zugehörigen Wechseldecken für Hin- und Rückfahrt nehmen Sie bitte Futter, Spielzeug, Hundenäpfe, eine Ersatzleine und Wasser für die Fahrt mit. Auch mit Küchentuch, alten Handtüchern und Plastiktüten sollten sie vorsorglich ausgestattet sein. Es bedarf sicher kaum der Erwähnung, dass Ihr Tier lange vor der Reise ans Autofahren gewöhnt werden muss. Verträgt es das Autofahren trotzdem nicht, kann Ihnen vielleicht der Tierarzt mit einem Reisemedikament helfen. Rescue- Remedy Tropfen aus der Apotheke (Bachblütentherapie) leisten ebenfalls gute Dienste. Vor der Fahrt sollte Ihr Tier nichts oder nur sehr wenig Futter bekommen, da sonst noch eher mit Reiseübelkeit gerechnet werden muss.. Fahrt auf Autofähren mit dem Hund Tiere dürfen auf Autofähren mitreisen. Dafür bestehen im Interesse der Sicheheit strenge Beförderungsrichtlinien. Die Restaurants auf den Fähren sind in der Regel für Vierbeiner tabu. Alternativ bieten manche Fähren den Transport in geschlossenen Hundezwingern. Nachfolgend ein Auszug aus den "Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Scandlines Deutschland GmbH", aus dem die Transportbedingungen für Tiere hervorgehen. Scandlines verbindet per Schiffsfähre Deutschland mit den skaninavischen Ländern und und wickelt daher einen großen Teil des Schiffsreise- Verkehrs ab. Für andere Gesellschaften gelten enstprechend andere Transportbedingungen, die man vor der Reise erfragen sollte. §7 Beförderung von Haustieren; Haftung (1) Die Beförderung von Haustieren ohne Begleitperson (nachfolgend "Tierhalter") ist ausgeschlossen. Die Beförderung von Haustieren, welche die Einreisebestimmungen des Ziellandes (insbesondere wegen fehlender Einreisegenehmigungen sowie Impf- und/oder Gesundheitszeugnisse) nicht erfüllen, ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Schiffsführung oder ein sonstiger Beauftragter von Scandlines ist berechtigt, nicht aber verpflichtet, vor Antritt der Reise zu überprüfen, ob die Einreisebestimmungen erfüllt sind. § 5 Abs. 7 (zusätzliches Beförderungsentgelt bei fehlgeschlagener Einreise) findet entsprechende Anwendung. (2) Lebende Haustiere werden nur in Kraftfahrzeugen oder entsprechenden, vom Reisenden mitgeführten Spezialvorrichtungen (z.B. Anhänger) befördert. Ausnahmsweise können Kleintiere bis auf Widerruf, der durch die Schiffsführung oder eines sonstigen Beauftragten von Scandlines erklärt wird, in entsprechenden Tragebehältern, aus denen sie nicht entweichen können, und/oder angeleint befördert werden. In jedem Falle muss sichergestellt sein, dass die mitgeführten Haustiere unter ständiger Aufsicht des Tierhalters stehen und dass von ihnen keine Gefahr für andere Reisende ausgeht. (3) Ergänzend besteht für Hunde auf dem Fährschiff, sofern sie nicht in einem Kraftfahrzeug, einem Tragebehälter oder - soweit vorhanden - in von Scandlines bereitgestellten Hundezwingern befördert werden, Maulkorbpflicht gemäß der Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung) des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Soweit im Land des Einschiffungs- bzw. Zielhafens strengere Vorschriften hinsichtlich der Maulkorbpflicht für Hunde gelten, hat der Tierhalter diese bei der Abreise bzw. Einreise entsprechend zu beachten. (4) Haustieren - mit Ausnahme von Blindenführhunden und Blindenführhunden, die sich in der Ausbildung befinden - ist der Aufenthalt im Restaurant ohne Erlaubnis der Schiffsführung oder eines sonstigen Beauftragen von Scandlines nicht gestattet. (5) Verstößt der Tierhalter an Bord des Fährschiffes wiederholt gegen die vorstehenden Beförderungsbedingungen für Tiere, insbesondere den Leinenzwang oder die Maulkorbpflicht für Hunde, ist die Schiffsführung oder ein sonstiger Beauftragter von Scandlines berechtigt, nicht aber verpflichtet, das Tier in Verwahrung zu nehmen und dem Tierhalter erst bei Verlassen des Fährschiffes auszuhändigen und/oder das Tier und den Tierhalter im nächsten (auch außerfahrplanmäßigen) Hafen von Bord zu bringen. Für die Verwahrung des Tieres und das von Bord Bringen an einem (auch außerfahrplanmäßigen) Hafen berechnet Scandlines dem Tierhalter Kosten in Höhe von EUR 50,00. Die Geltendmachung wesentlich (mindestens 10 Prozent) höherer Aufwendungen oder eines wesentlich höheren Schadens bleibt Scandlines vorbehalten. Dem Tierhalter steht der Nachweis offen, dass Scandlines überhaupt keine oder wesentlich (mindestens 10 Prozent) geringere Aufwendungen bzw. Schäden entstanden sind. (6) Der Tierhalter haftet für vom Tier verursachte Verunreinigungen größeren Ausmaßes und Schäden am Fährschiff und seinen Einrichtungen sowie für die Schädigung anderer Reisender entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen. Die vom Tier am Fährschiff verursachten Verunreinigungen geringeren Ausmaßes kann der Tierhalter umgehend selbst beseitigen; beseitigt der Tierhalter diese Verunreinigungen nicht umgehend und/oder nicht ordnungsgemäß, berechnet Scandlines dem Tierhalter Reinigungskosten in Höhe von EUR 30,00. Dem Tierhalter steht der Nachweis offen, dass Scandlines überhaupt keine oder wesentlich (mindestens 10 Prozent) geringere Aufwendungen bzw. Schäden entstanden sind. Quelle: www.scandlines.de Reisen mit Hund per Bahn Die Bestimmungen der Bahn regeln vorwiegend das Mitnehmen von Hunden. Hier ein Auszug: Mitnahme von Hunden Für entgeltpflichtige Hunde werden die gleichen Fahrpreise wie für zahlungspflichtige Kinder erhoben. Diese Regelung gilt sowohl für den Normalpreis als auch für die Sparpreise. - Die Mitnahme von kleinen Hunden (bis zur Größe einer Hauskatze) im Transportbehälter ist unentgeltlich. - Größere Hunde müssen angeleint sein und einen geeigneten Maulkorb tragen (Ausnahme: Blindenführhunde). - Bei internationalen Reisen ist für Hunde grundsätzlich der Kinderfahrpreis 2. Klasse zu zahlen. - Für NachtZug-Verbindungen gelten besondere Bedingungen. - Im Metropolitan ist die Mitnahme von Tieren (ausgenommen Blindenhunde) nicht erlaubt. - Für Hunde können keine Sitzplatz-Reservierungen getätigt werden. Quelle: www.bahn.de Reisebestimmungen zur Reise mit Tieren in der EU Ganz gleich, ob Sie mit Ihrem Tier ins Ausland reisen oder im Land bleiben möchten, nehmen Sie auf jeden Fall den Impfausweis mit. Bei Reisen ins Ausland ist mittlerweile der EU- Heimtierausweis zwingend vorgeschrieben. Innerhalb Deutschlands genügt der alte Internationale Impfpass, vorausgesetzt, Ihr Tier wurde regelmäßig geimpft. Einige Länder fordern zusätzliche Einreisegenehmigungen. Die Bedingungen erfahren Sie bei den einzelnen Fremdenverkehrsämtern. Die Einreise von Heimtieren in die EU ist einheitlich geregelt. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hat die "Regelungen zur Einreise mit Heimtieren in die Europäische Union" auf seinen Webseiten veröffentlicht. Dort können Sie auch erfahren, wo sich die Veterinärbehörden der Bundesländer befinden und welche Laboratorien die Tollwut- Antikörperbestimmung durchführen dürfen. Letztere wird nur noch in wenigen, tollwutfreien Ländern für eine Übergangszeit gefordert. Der Tag der Reise rückt näher. Sie haben längst Ihr Reiseziel geplant, sich auf ein "tierfreundliches" Transportmittel geeinigt und ggf. eine Transportbox angeschafft. Checkliste- letzte Reisevorbereitungen für Ihren Urlaub mit Haustier - Führen Sie ggf. eine Wurmkur bei Ihrem Tier durch und erneuern Sie den Ungezieferschutz. - Prüfen Sie, ob die Imfungen Ihres Tieres noch gültig sind und lassen sie sie ggf. auffrischen. - In zeckenreichen Urlaubsgebieten empfiehlt sich eine zusätzliche Zeckenschutzimpfung. - Besorgen Sie sich, sofern nötig, die Einreisepapiere, evt. ein Gesundheitszeugnis und weitere tierärztliche Zeugnisse und natürlich den EU- Heimtierpass. - Nehmen Sie sicherheitshalber die Versicherungspolice Ihre Tieres oder Kopie davon mit in den Urlaub. - Beschaffen Sie sich die Genehmigung des Hotels oder Ferienhauses für Ihr Tier. - Fragen sie Ihren Tierarzt nach Reisemedikamenten für Ihr Tier, sofern es beim Autofahren Schwierigkeiten hat. Nehmen Sie auch einige Notfallmittel mit. Das Reisegepäck: - Maulkorb für Hunde - 2 Leinen/Halsbänder - Transportbox, flugsicher (somit auch autosicher), Körbchen oder Gitterbox - Adressschild für das Halsband mit Urlaubs- und Heimadresse und Tel- Nr. - mehrere kleine und große Plastiktüten - ausreichend und haltbares Futter, Spielzeug, Knabberzeug - Pflegeutensilien - Küchentücher, Handtücher - Sonnenschutzsegel - Sonnenschutz für das Auto - evt. Autogurt für den Hund - evt. Sonnenschutzmittel gegen Sonnenbrand - mehrere Drybeds (Betten für Hunde) - 2 Hundenäpfe - große Wasserflasche - evt. Medikamente für den Hund - Mittel gegen Durchfall (Kohle oder Tabletten) und Insektenstiche (z.B. Schwedenbitter) - Beruhigungsmittel bei Flugreisen - Mittel für Autofahrunverträglichkeit - Verbandkasten im Auto mit frischem Inhalt - evt. Rescue-Remedy- Tropfen bei Kreislaufversagen oder Fahrproblemen des Tieres Nun wünschen wir Ihnen viel Freude bei Ihrem Urlaub mit Haustier.
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